Der Kreuzgang

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Der Kreuzgang befindet sich im zweiten Hof des Klosters anschließend an die Südwand der Kirche Diese rechteckige Anlage galt und gilt heute noch als der lebendige Mittelpunkt des klösterlichen Lebens. Er ist eine Oase der Stille und der Besinnung. In manchen Klöstern sind heute noch Sitzgruppen, wo sich Mönche in ihrer arbeitsfreien Zeit der Lesung und dem Studium hingeben.

Von diesem Kreuzgang gelangt man zu den wichtigsten Räumlichkeiten des Klosters. So zur Kirche (wie gesagt an der Südwand), zur Sakristei, zum Kapitelsaal, zum Refektorium (fast immer im Osten gelegen) und durch prachtvolle, barocke, schmiedeeiserne Gittertore zur Klausur und zur Bibliothek im ersten und zweiten Stockwerk gelegen.

Die gesamte Anlage wurde nach 1730 vom Wiener Baumeister Gerl errichtet, während die Gitter erst 1773 angefertigt wurden. In der östlichen Seite des Kreuzganggarten ist der Renaissancebrunnen aus dem 16. Jh. Steinunterbau, schmiedeisernes Gehäuse aus einer Vase Verzierungen mit Blüten, Tieren und menschlichen Figuren mit ausgearbeiteten Stengel. Ringsherum einen Blütenkranz alles in meisterlicher Ausführung. An der Spitze sind Wetterfahne und Doppeladler. Der Brunnen zählt für seine Zeit zu den besten seiner Art. Er stand früher im ersten Hof und diente den Mönchen und Laien zur Waschpflege nach der Feldarbeit.

Musik und Kunst

Kirchliche Feiern

Zu TAUFE
 

Mit der Taufe beginnt unser Christsein, die Verbindung mit Jesus und der Kirche.

Zu ERSTKOMMUNION
 

In der Hl. Kommunion empfangen wir den Leib des Herrn, sein ewiges Leben.

Zu FIRMUNG
 

In der Firmung werden wir mit dem Hl. Geist gesalbt. Er stärkt uns, als Christen zu leben.

Zu HOCHZEIT
 

“Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!” (Joh 10,10) Die Liebenden machen Gottes Liebe sichtbar.

Zu TRAUERFALL
 

Große Hoffnung ist uns geschenkt. Jedem gilt die Zusage: Jesus hat den Tod besiegt. Er ist auferstanden!