Hochaltar

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Unser Hochaltarbild von Maria Himmelfahrt
Für gewöhnlich betrachtet man ein Bild von links nach rechts. Hier aber wird der Blick von der rechten unteren Ecke in einem dynamischen Zug in die Höhe geführt, in den Bereich Gottes. Der Arm der Frau weist die Richtung, die Wolke verbindet den dunkel gehaltenen unteren Bereich (irdisch) mit dem goldenen Licht des oberen Bereichs (himmlisch). Maria wird von den Engeln in den göttlichen Bereich emporgehoben und von der Dreifaltigkeit empfangen.

Seit dem 5. Jhd., längst bevor das Dogma um 1950 die Vollendung Marias verkündet hat, war es die Gewissheit unzähliger Glaubender, dass sich in Maria auch unsere Zukunft offenbart. Gegen alle Düsterkeit der Welt, gegen alle Trostlosigkeit auf Erden steht uns Maria vor Augen als Zeichen unserer Zukunft.

Die Macht des lebendigen Gottes hat Maria ergriffen und wider alle menschlichen Mächte, erfährt sie die Gnadenführung Gottes. Maria ist aber nicht losgelöst von unserer Welt, sie steht mit unserer Welt weiterhin in Verbindung

Es gibt aber noch eine andere Seite, die wir in Maria erkennen können. Das leibliche Leben ist nicht reduzierbar auf Fleisch und Knochen, der Mensch nicht reduzierbar bloß auf seine irdische Existenz. Maria, als Bild des erlösten Menschen, ist bei Gott angelangt und ist dadurch Trost für unser Leben: wir steigen nicht am Ende unseres Lebensweges in eine Unterwelt hinab oder gehen in eine nebulöse Überwelt über den Wolken. Wir sind zu einem Leben bestimmt, das uns Maria offenbart. Am Ziel sein, bei Gott sein, in der Ewigkeit sein - das ist unser Ziel. Das ist die Himmelfahrt Marias. Auf unserem Bild wird Maria nicht als Seele sondern als Mensch zu Gott erhoben. Und das ist auch unser Weg. Wir gehen ein in die Gemeinschaft der Erlösten, nicht bloß als Seele sondern als Mensch. Und wir nehmen das mit, was wir uns im Verlauf unseres Lebens zu eigen gemacht haben. Und vielleicht bemerken wir dann, dass manches nicht besonders gut und wertvoll war, dass manches sozusagen nicht in den Himmel passt. Aber dann dürfen wir vertrauen, dass wir nicht auf Grund unserer Leistungen in die Vollendung aufgenommen werden, sozusagen als Belohnung, sondern wir dürfen vertrauen, dass Gott, der die Mutter seines Sohnes in die Vollendung aufgenommen hat, auch uns hineinnehmen wird aus seiner übergroßen und rettenden Barmherzigkeit in seine Vollendung. Dafür ist Christus Garant und Maria, als Erstvollendete, die für uns bitten möge, gleichsam die Offenbarung eines Gottes, der uns aus dieser Welt in die Vollendung seines Heiles retten möge.

Das verkündet die Botschaft des Hochaltarbildes unserer Neuklosterkirche.

Ihr P. Johannes Vrbecky OCist, Prior

Musik und Kunst

Kirchliche Feiern

Zu TAUFE
 

Mit der Taufe beginnt unser Christsein, die Verbindung mit Jesus und der Kirche.

Zu ERSTKOMMUNION
 

In der Hl. Kommunion empfangen wir den Leib des Herrn, sein ewiges Leben.

Zu FIRMUNG
 

In der Firmung werden wir mit dem Hl. Geist gesalbt. Er stärkt uns, als Christen zu leben.

Zu HOCHZEIT
 

“Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!” (Joh 10,10) Die Liebenden machen Gottes Liebe sichtbar.

Zu TRAUERFALL
 

Große Hoffnung ist uns geschenkt. Jedem gilt die Zusage: Jesus hat den Tod besiegt. Er ist auferstanden!